Monatsgedanken Oktober 2020

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Gemeinsam singen!
Pfr. G. Hemmeler,
Gesang und Emotionen

Die vergangene Sommersynode Ende Juni in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld werde ich wahrscheinlich nicht so schnell vergessen. Nicht deshalb, weil die Synodesitzung in der Halle nur deshalb stattfand, damit man wegen der Corona-Bestimmungen den Abstand gut einhalten konnte. Und auch die Traktanden waren nicht gerade spektakulär. Aber beeindruckend war der Gesang unseres Thurgauer Kirchenratspräsidenten Wilfried Bührer. Ja, Sie haben richtig gelesen: Der Gesang! Im Verlauf der Andacht sang Wilfried Bührer das Unser Vater-Gebet, und begleitet wurde er vom Alphornist Samuel Kunz. Das waren nun ganz ungewohnte Klänge. Das eher laute Alphorn und die für mich im Vergleich dazu fast zu leise solo-Stimme unseres Präsidenten. So gesehen war dieser musikalische Einschub nicht aussergewöhnlich schön. Aber er hat mich beeindruckt. Und wissen Sie warum? Weil bei diesem Gesang die Emotionen echt, ungekünstelt zu spüren waren. Hier sang jemand, dem dieses Gebet wirklich wichtig ist. Eine schöne Stimme alleine ist doch nicht entscheidend. Sondern ob die Botschaft des Liedes auch glaubhaft herüber kommt. Eine Erkenntnis, die mich im Laufe der letzten Jahre immer mehr beschäftigt hat. Wenn man ein Glaubenslied zwar schön, aber gelangweilt singt, dann bringt das doch nichts! Darum beeindruckt mich bei unseren Kirchenchorproben in Altnau immer wieder, wie Pascal Miller, unser Chorleiter, darauf hinweist. In unserer distanzierten Corona-Zeit tun Gefühle, Emotionen doch gut! Unser Kirchenchor hat auch in diesen Wochen geübt, wie auch ein mittlerweile entstandener kleiner Projektchor, der Lieder aus dem Buch „Rückenwind“ einübt. Wäre das nicht auch für SIE ein guter Zeitpunkt, gesanglich einzusteigen?

Das jedenfalls meint Ihr Pfr. G. Hemmeler
Bereitgestellt: 28.09.2020     Besuche: 42 Monat
 
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