Monatsgedanken April 2019

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Ein wichtiges Thema: Kollekten!
Pfr. G. Hemmeler,
Kollekten

Sie gehört zum Gottesdienst wie das „Amen“ nach der Predigt: Die Kollekte, die am Schluss des Gottesdienstes angekündigt wird. Mit einer näheren Erklärung, die den Sinn der Kollekte dem Gottesdienstbesucher näher bringen soll. Keine leichte Angelegenheit. Den Sinn der Kollekte verstehe ich natürlich völlig; wenn es einem gut geht, soll man auch an die Menschen denken, die es schwer haben. Und tätige Nächstenliebe gehört selbstverständlich zum Christsein. Andererseits: Menschen dazu zu drängen, sie zu überreden, ihr Portemonnaie zu öffnen – nun ja… Vor Jahren hatte ich einmal mit einem Berufskollegen gearbeitet, der bei den Gottesdiensten sogar sagte, er hoffe, dass man am Schluss nur wenig höre, Geldscheine machen ja kaum Geräusche, Münzen schon… Mit so einem Spruch hatte ich Mühe. Bei uns in unserer Kirchen-vorsteherschaft machen wir uns bei jeder Jahresplanung der Gottesdienste auch grosse Gedanken um die Festsetzung der Kollekten. Drei Personen aus unserer Behörde setzen für jeden Gottesdienst die Kollekte fest. Sowohl Werke, die sich um Arme und Benachteiligte oder Kranke in der Schweiz kümmern, wie auch Werke, welche solche Menschen speziell in der Ostschweiz im Blickfeld haben, kommen da zum Zuge. Aber dann auch im guten Wechsel Organisationen, die sich um Benachteiligte in der dritten Welt kümmern. Es sollen vor allem Werke sein, von denen wir denken, dass man ihnen vertrauen kann. Man kann nicht immer helfen, und auch nicht jedem. Aber tragisch wäre es, das als Ausrede zu nehmen, um niemandem zu helfen. Wir haben sowohl das Leid von Schweizern wie Ausländern im Blickfeld. Überredet solch sich niemand fühlen. Aber gerne und überzeugt zu geben, ist eine gute Sache!

Das jedenfalls meint Ihr Pfr. G. Hemmeler
Autor: Manuela Henry     Bereitgestellt: 30.03.2019    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch