Jahresberichte
Sehr geehrte Kirchbürgerinnen
und Kirchbürger
Die Vorsteherschaft der
Evangelischen Kirchgemeinde Altnau legt Ihnen die Berichte über ihre
Tätigkeiten und Aktivitäten im vergangenen Jahr 2009 vor.
Bericht des Präsidenten
Allgemeines
Im Berichtsjahr hat sich in
unserer Kirchgemeinde in den verschiedensten Bereichen viel verändert. An
unserer Kirche, dem imposanten Wahrzeichen unserer Kirchgemeinde, wird mit
grossem Aufwand das äussere Kleid und der Innenraum erneuert. In der Führung
und Verwaltung unserer Gemeinde gab es markante Veränderungen, indem anfangs
Sommer die gesamte Kirchenbehörde zurückgetreten ist. Unsere Kirchgemeinde
kam wegen den offensichtlich bestandenen Problemen in der Zusammenarbeit
zwischen Pfarrer und Behörde negativ in die Schlagzeilen. Dies war eine
unerträgliche Situation und vor allem ungewohnt, weil in der Vergangenheit
die Kirchenbehörde jeweils ein grosses Vertrauen der Kirchbürgerinnen und
Kirchbürger geniessen konnte. Noch im Juni 2009 wurde an einer
ausserordentlichen Gemeindeversammlung in Anwesenheit des
Kirchenratspräsidenten Pfarrer Wilfried Bührer eine völlig neue
Vorsteherschaft gewählt. Diese begann ihre Arbeit offiziell am 1. Oktober
2009.
Im April 2009 begannen die
umfassenden Renovationsarbeiten an unserer Kirche. Diese Renovation wird im
Herbst 2010 abgeschlossen sein. In dieser Zeit geniessen wir für unsere
Gottesdienste und die anderen kirchlichen Handlungen Gastrecht in der
katholischen Kirche Altnau. Wir haben uns in der Zwischenzeit an diese
Veränderung gewöhnt und fühlen uns in diesem Gotteshaus recht wohl. Wir
danken an dieser Stelle der katholischen Kirchgemeinde und insbesondere
deren Behörde herzlich für ihr Entgegenkommen und das Mitbenützungsrecht
ihrer Kirche während unserer Bauzeit.
Behördearbeit
Nach dem kollektiven Rücktritt
der bisherigen Kirchenvorsteherschaft war es nicht leicht, innert der sehr
kurz angesetzten Frist bis zum Wahltermin Personen zu finden, die bereit
waren, die Arbeit und Verantwortung eines Behördemitgliedes zu übernehmen.
An der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2009 wurden mit sehr guten
Ergebnissen als neue Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft gewählt (in
alphabetischer Reihenfolge):
-
Elisabeth Buschor-Sommer, Herrenhof,
- Hans
Eberhardt, Altnau,
- Max
Fritschi sen., Altnau,
- Walter
Keller, Herrenhof,
- Rita
Nägeli-Haeberlin, Landschlacht, auch als Kirchenpflegerin,
- Brigitta
Rilling-Wipf, Altnau,
- Regula
Weingart-Jufer, Landschlacht, und
- Hansjörg
Widmer, Altnau, als Präsident.
Im Interesse einer guten Sache
und weil eine aktive, gut funktionierende Kirchgemeinde vielen Menschen
zugute kommt, haben sich die neuen Vorsteherschaftsmitglieder zur Übernahme
dieser Aufgaben bereit erklärt. Diese Verpflichtungen werden nicht nur
zusätzliche Arbeit, sondern auch eine gewisse Befriedigung bringen.
Schon kurz nach den Wahlen hatte
die neugewählte Behörde die Vorbereitungsarbeiten für die Übernahme der
Amtsgeschäfte aufzunehmen. Da für alle die Arbeit in einer Kirchenbehörde
neu ist, erfordert die Einarbeitungszeit einen grösseren Aufwand; sie ist
aber umso spannender. Eine Sitzung fand in Anwesenheit des
Kirchenratspräsidenten Pfarrer Wilfried Bührer statt, an der grundsätzliche
Fragen über die Behördenarbeit in einer Kirchgemeinde besprochen wurden. Die
neue Behörde fand schnell zusammen; sie nahm ihre Arbeit engagiert und in
einem guten Geist auf. Die Mitarbeit bereitet auch Freude.
Als erste Arbeiten standen die
Konstituierung, die neue Zusammensetzung der bestehenden Baukommission,
Personalentscheide und insbesondere die Einarbeitung in die neuen Aufgaben
an. Es musste im wesentlichen den folgenden Fragen nachgegangen werden: Wer
macht was in unserer Gemeinde? Was sind unsere Aufgaben und Kompetenzen?
Welche Anlässe finden regelmässig statt? Dabei konnte erfreut festgestellt
werden, dass in unserer Kirchgemeinde recht viele verschiedene
Veranstaltungen ihren festen Platz haben. Eine aktive Gemeinde lebt von
vielen Personen, die alle oft auch ohne grosse Beachtung irgendwo anpacken
und mithelfen. Ohne diese vielen selbstlosen Einsätze wäre ein aktives
Gemeindeleben nicht möglich.
Im weiteren waren Aussprachen
und Beschlüsse nötig, welche Gemeindeleben und –arbeit betrafen; aber auch
über Angelegenheiten, welche in der Vergangenheit zu Problemen führten.
Die zurückgetretenen
Behördemitglieder gewährleisteten gut vorbereitete Übergaben ihrer Ressorts
an ihre Nachfolger. Dies wurde von unserer Behörde sehr geschätzt und
erleichtete den Einstieg in die neuen Aufgaben. An dieser Stelle sprechen
wir als jetzt im Amt stehende Vorsteherschaft allen zurückgetretenen
Behördemitgliedern für ihre meist während vielen Jahren geleistete Arbeit
für unsere Kirchgemeinde, sowie für die gute Amtsübergabe nochmals den
besten Dank aus.
Über die Aktivitäten in den
verschiedenen Ressorts in der Zeit ab 1. Oktober 2009 geben die
nachfolgenden Berichte der Verantwortlichen dieser Teilbereiche Auskunft.
Personelles
Yvonne Liechti kündigte ihre
Teilzeitstelle als Sekretärin unserer Kirchgemeinde auf den 30. September
2009. Nach der Ausschreibung dieser Neubesetzung wählte unsere Behörde
Manuela Henry aus Altnau als Nachfolgerin. Wir danken Yvonne Liechti für
ihre während mehreren Jahren geleistete, zuverlässige, engagierte Arbeit und
für das Einarbeiten ihrer Nachfolgerin. Manuela Henry begrüssen wir in
unserem Team und wünschen ihr viel Freude und Befriedigung bei ihrer Arbeit
für unsere Gemeinde.
Franziska Früh hat ihre
Anstellung als zweite Stellvertreterin der Mesmerin per 30. August 2009
gekündigt. Auch ihr danken wir bei dieser Gelegenheit nochmals für ihre
Arbeit zum Wohle unserer Kirchgemeinde bestens.
Ruth Ehrbar wünschte, als erste
Mesmer-Stellvertreterin per 30. November 2009 etwas entlastet zu werden. Sie
amtet seither als zweite Aushilfe. Als erste Stellvertreterin wurde neu
Bettina Pfiffner-Dankert, Altnau, gewählt. Wir danken Bettina Pfiffner
herzlich für die Übernahme dieser Aufgabe und wünschen ihr viel
Zufriedenheit bei der Erfüllung ihrer Aufgabe.
Die Arbeit als Aussenmesmer rund
um unsere Kirchenanlage versah während vielen Jahren Ernst Weber. Aus
gesundheitlichen Gründen musste er im vergangenen Herbst diese Aufgabe
beenden. Ernst Weber verdient unseren herzlichen Dank für seinen grossen
Einsatz während mehreren Jahren. Unsere Mesmerin Antoinette Gauler hat sich
bereit erklärt, die bisher von Ernst Weber geleistete Arbeit zusätzlich zu
übernehmen.
Dank
Zum Abschluss meines Berichtes
darf ich verdienten Dank aussprechen. Ich danke in erster Linie unserem
Pfarrer Guido Hemmeler herzlich für seine grosse, vielfältige und
anspruchsvolle Arbeit in unserer Kirchgemeinde. Als Seelsorger und in der
Verkündigung des Evangeliums bemüht er sich stets, den verschiedenen
Erwartungen der Mitglieder unserer Kirchgemeinde gerecht zu werden. Auch
seiner Ehegattin Loyse Hemmeler danke ich bestens für ihre Mitarbeit und die
Unterstützung unseres Gemeindepfarrers in seinem Wirken.
Unseren Mesmerinnen, Organisten,
Katechetinnen ein herzliches Dankeschön für ihre grosse, wertvolle
Tätigkeit. Den vielen Helferinnen und Helfern an den verschiedenen Anlässen
und allen andern, in irgendeiner Weise für unsere Institution tätigen
Personen gebührt ebenfalls mein bester Dank für die immer wieder
uneigennützig geleisteten Dienste, welche stets den verschiedenen Menschen
unserer Gemeinde zu Gute kommen.
Was wäre eine Kirchgemeinde ohne
Musik und Gesang? Wir sind froh und dankbar, dass wir in unserer Gemeinde
seit bald 100 Jahren auf einen Kirchenchor zählen können, der Gottesdienste
und andere Anlässe mit seinen Auftritten bereichert. Vor kürzerer Zeit ist
dank der Initiative von Loyse Hemmeler der Kinderchor „Gingko“ entstanden,
der inzwischen auch die ersten Auftritte erfolgreich bewältigt hat. Dieser
Chor ist eine schöne, wertvolle Bereicherung unseres Gemeindelebens. Ich
danke der Leiterin und dem Leiter, sowie allen Sängerinnen und Sängern
dieser Chöre für ihren Einsatz und ihr positives Wirken.
Schliesslich danke ich den
Behördemitgliedern herzlich für ihre engagierte, vertrauensvolle und
angenehme Mitarbeit. Es war beeindruckend, mitzuerleben, wie alle mit
grossem Einsatz die neue Aufgabe angenommen haben und sich bemühten, darin
schnell Fuss zu fassen.
Ihnen, liebe Kirchbürgerinnen
und Kirchbürger, spreche ich meinen herzlichen Dank aus für Ihr Vertrauen
gegenüber unserer Behörde und Ihre Unterstützung der Anliegen unserer
Kirchgemeinde.
Hansjörg Widmer
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Bericht
des Pfarrers
Sicher werden
meine Familie und ich das Jahr 2009 nicht so leicht vergessen – dazu war es
mit den beiden Kirchgemeindeversammlungen und den dazu verfassten vielen
Zeitungsartikeln auch zu aussergewöhnlich. Aber wichtig ist für uns nach
diesem Jahr, dass es gut vorüberging und wir wirklich dafür dankbar sind,
dass sich innerhalb kürzester Zeit eine neue Kirchenvorsteherschaft finden
liess, die bereit war, die Aufgabe der zurückgetretenen Behörde zu
übernehmen. Ich weiss, das Wort „dankbar“ tönt zu abgedroschen, aber die
Aussage stimmt nun einmal. Viel liesse sich sonst hierzu noch sagen – aber
das wäre wahrscheinlich gar nicht gut. Die Arbeit in einer Kirchgemeinde
muss erledigt werden, der Unterricht muss laufen, Besuche müssen gemacht
werden, die Gottesdienste sollen tröstend, aufbauend und gut sein – und das
ist erst einmal entscheidend. Und was an Unverständnis und Traurigkeit bei
der einen oder anderen Person vorhanden sein mag, klärt sich vielleicht im
Laufe der Zeit, sieht man irgendwann einmal in einem ganz anderen Licht.
So war es
also ein gutes und arbeitsreiches Jahr, dieses Jahr 2009. Mit vielen
Höhepunkten und mit vielen Menschen, die sich helfend in die Arbeit mit
ihrer Kreativität und ihren Ideen eingebracht haben. Völlig neu war für mich
seit Beginn des neuen Jahres die redak-tionelle Arbeit an der Gemeindeseite
von unserem Kirchenboten. Das ist natürlich erklärungsbedürftig. An der
eigenen Gemeindeseite zu arbeiten ist für mich schon seit Jahren eine
bekannte Tätigkeit, in den beiden Gemeinden, in denen ich zuvor tätig war,
hatte ich das ja immer wieder gemacht und dementsprechend oft die
Gemeindeseite zur Druckerei gebracht. Neu war für mich allerdings nun hier,
dass diese Arbeit mit einem speziellen Computer-Programm online zu geschehen
hatte. Und hierbei war ich wirklich alles andere als ein Insider und Könner.
Und fühlte mich auch dementsprechend ins kalte Wasser geworfen. Und da
einige meiner Kollegen in der Nachbarschaft diese Arbeit nicht machen,
sondern delegieren können, hatte ich mit dieser Aufgabenstellung wirklich so
meine Mühe. Mit Hilfe meiner Tochter Noëmie und Regula Weingart wuchs ich
nicht nur in diese Arbeit hinein, sondern fand auch meinen grossen Spass
daran. Und kann zumindest heute Jugendliche etwas besser verstehen, die kaum
mehr vom Bildschirm wegzubringen sind…
Seit dem März
findet nun auch jeden Monat (ausser in den Sommerferien) einmal monatlich
an einem Freitag ein Werktags-Kurzgottesdienst in der St. Leonhardskapelle
in Landschlacht statt. Ich habe grosse Freude an dieser Feier und auch den
Eindruck, dass sie „ankommt“; die Einladung an die Gottesdienstbesucher,
sich im Anschluss an die Feier zum Kuchen-Essen ins Café Manau zu begeben,
entwickelt sich dabei auch zu einem richtigen „Hit“. Diese Art, so gemütlich
Gemeinschaft zu erleben, finde ich wirklich gut. In Landschlacht wie in
Altnau sind wir auf das Entgegenkommen der katholischen Kirchgemeinde
angewiesen, finden doch wegen der Renovation unserer Kirche seit dem April
die meisten unserer Gottesdienste nun in der katholischen Kirche Altnau
statt. Wir haben uns wohl alle daran gewöhnt, aber können eigentlich
gegenüber der katholischen Kirchgemeinde gar nicht genügend dankbar sein für
deren Entgegenkommen. Dieses gelebte Miteinander und Füreinander ist
grossartig, mag uns da noch so sehr das eine oder andere päpstliche Wort
irritieren!
Einige
unserer Kirchenbürger habe ich im Sommer auch als ausgezeichnete Gastgeber
erlebt, als wir Ende Juli/ Anfang August Besuch aus der Kirchgemeinde
Könnern (Ostdeutschland) erhielten. Dieser Besuch war ja der Gegenbesuch
einer Gemeindegruppe, da wir ja zuvor im Herbst 2008 in einer
Gemeindeferienwoche mit Personen auch aus unserer Kirchgemeinde
Ostdeutschland entdeckten. Der Gedankenaustausch, die Gottesdienste, das
gemeinsame Essen – all das war sicher nicht nur für mich, sondern für viele
Menschen aus unserer Kirchgemeinde befriedigend und eine
Horizonterweiterung. So macht das Kennenlernen von Protestanten aus anderen
Gegenden Freude! Und wieder war die Zusammenarbeit mit meinem Pfarrkollegen
Christian Herbst von Kesswil-Dozwil-Uttwil mehr als nur angenehm. Auch mit
der Kirchgemeinde Güttingen ergaben sich nun engere Kontakte, da auch unser
Kinderchor zur Gestaltung eines Familiengottesdienstes dorthin eingeladen
wurde.
Viele
Besuche, intensiver Unterricht, eine schöne Konfirmationsfeier, berührende
Familiengottesdienste, eine schöne Seniorenferienwoche in der Steiermark und
vieles mehr prägten mein Leben und auch das meiner Familie im Jahr 2009; so
sind mir und meiner Frau – die mit Leidenschaft unseren Kinderchor „Gingko“
leitet – immer wieder klar geworden: Ohne die vielen Hinweise und
Hilfestellungen von Menschen aus unserer Kirchge-meinde hätten wir unsere
Arbeit nicht machen können. So aber sind wir mehr als nur gerne in Altnau!
Pfarrer
Guido Hemmeler
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Ressortberichte
Diakonie, Soziales und Erwachsenenbildung
Öffentlichkeitsarbeit
Der Gesprächskreis trifft sich
jede zweite Woche und der Meditative Kreistanz findet regelmässig einmal pro
Monat statt.
Im August und Oktober wurde je
ein Artikel über die neue Kirchenvorsteherschaft und organisatorische
Neuerungen im Lokalanzeiger veröffentlicht.
Im November wurde über die
Kirchenrenovation ein Artikel in der Presse veranlasst.
Hans Eberhardt
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Unterhalt
Liegenschaften, Friedhof
Anlässe
1.Oktober 2009: Ab diesem Datum
haben wir unsere Ressorts übernommen und schon war Eile angesagt und zwar
mit dem Gemeinschafts-Grab.
Das Grabfeld musste erweitert
und an Stelle der bestehenden Thuja-Hecke eine neue Mauer erstellt werden.
Das alles wurde noch vor Ende
2009 mit den Firmen Häberlin + Fenners, Altnau, und Beat Suter, Altnau,
bewerkstelligt. Somit können jetzt die neuen Beschriftungs-Tafeln von der
Firma Felix Hotz, Weinfelden, montiert werden.
Die Bepflanzung des
Gemeinschafts-Grabes erfolgt erst im Frühjahr 2010.
An und in der Kirche laufen die
Arbeiten zügig voran. Hier kann ich in der Baukommission hoffentlich einiges
Positives einbringen.
Im Pfarrhaus konnte ich einen
ersten Augenschein nehmen und mir ein Bild machen. Die Treppe zum ersten
Stock benötigt einen Zimmermann, denn der obere Teil der Treppe gibt nach
und quitscht. In einem Zimmer im ersten Stock musste der Teppichboden
ersetzt werden.
Die Heizung wurde vom Fachmann
Robert Egger, Altnau, überprüft; sie läuft wieder fast wie neu.
Ich werde mich weiter um alles
Anstehende kümmern und bedanke mich.
Max Fritschi sen.
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Kirche, Kind und Jugend
Das Angebot in unserer Kirchgemeinde für die kleinen
Kinder (ca 3-6 Jährige) heisst Chinderchile. Zu den 30-minütigen Feiern in
der Kirche kommen die Kinder in Begleitung eines Erwachsenen. Die Kleinen
freuen sich und sind mit Begeisterung dabei, sei’s beim
Geschichtenerzählen, Basteln, Singen und Beten.
Die Kinderhüeti, die wir jeden 1. Sonntag im Monat
während des Gottesdienstes anbieten, wird leider noch nicht sehr genutzt.
Kinder jeden Alters sind herzlich willkommen.
Für die älteren Kinder bis zur 4. Klasse ist der
Kolibri gedacht. In den Stunden an den Sonntagen, bzw. 1x im Monat am
Samstag im Pfarrhaussaal hören die Kinder Geschichten, singen, beten und
basteln etwas zum Thema. An der Weihnachtsfeier haben alle freudig das
eingeübte Krippenspiel gezeigt. Auch wenn es wenig „Schauspieler“ hatte, war
es für die Kinder und auch Erwachsenen ein gelungener Gottesdienst. Im
Frühling bietet sich mit dem Familien Zmorge ein schöner Anlass an, und auch
beim Schuljahrabschluss an der Grillstelle beim Moggenweiher liessen es sich
alle Kinder und Eltern schmecken.
Der Gingko Kinderchor besteht nun schon das zweite Jahr
und die Primarschulkinder üben fleissig und mit Freude einmal in der Woche
auf all die Auftritte. Sie erfreuten ihre Zuhörer an der Senioren
Weihnachtsfeier und in verschiedenen Gottesdiensten.
Für die Circle Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse
besteht wie immer ein tolles Freizeitangebot einmal im Monat am
Samstagnachmittag.
Der Religionsunterricht in unserer Kirchgemeinde wird
in der Mittel- und Oberstufe von verschiedenen Katecheten und Pfarrern
erteilt.
Die Jugendgottesdienste werden von Pfarrer Guido
Hemmeler als „Classic“ am Sonntagmorgen in der Kirche oder als „Time out“ am
Samstag im Pfarrhaussaal angeboten.
Da unsere Kirche am Sonntag, 3. Mai 2009 schon in der
Renovation stand, fand der Konfirmations- Gottesdienst mit 17 Jugendlichen,
12 Jungen und 5 Mädchen, in der Kirche Langrickenbach statt.
Wir danken allen Leiterteams ganz herzlich für ihre
grossartige Arbeit.
Weiterhin viel Freude und Gottes Segen im Schaffen mit
unseren Kindern.
Regula Weingart
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Ökumene und Mission
Mit grosser Freude habe ich die
Arbeit als Kirchenvorsteherin angetreten. Anfangs war alles neu für mich,
doch ich habe mich bereits gut in meine Arbeit eingelebt. Ich freue mich,
die Arbeit vom Suppenzmittag, die Unterstützung für unser Brot für
alle-Projekt (Spital Baku, Ghana) weiter zu führen.
Mit der Übernahme meines
Ressorts in der Kirchenvorsteherschaft habe ich ebenfalls die Aufgabe
übernommen, jeden Monat den Kirchenboten für den Versand fertig zu stellen.
Eine weitere Herausforderung für
mich war es, den Frauenzmorgen für das Winterhalbjahr 2009/2010 zu
planen/organisieren.
Brigitta Rilling
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Senioren, Besuchsdienst
Am 16. Januar 2009 fand im
Restaurant Kreuzstrasse, Zuben, wieder der traditionelle Altersnachmittag
mit Pfarrer Guido Hemmeler statt. Peter Eggenberger erzählte Kurzgeschichten
und wie schon in den letzten Jahren sorgten Lore Dieth, Trudy Felber und
Ruth Baldi für den musikalischen Beitrag.
Der Altersnachmittag vom 10.
Februar 2009 im Café Manau, Landschlacht, war ebenfalls sehr gut besucht.
Pfarrer Christian Herbst erzählte von seinen Jugendjahren in der DDR. Wie
könnte es anders sein, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren hell
begeistert.
Ein riesiger Erfolg, ausser
lautem „Magenknurren“ am Mittag, war am 1. Juli 2009 der Seniorenausflug zum
Titisee, natürlich auf sicheren Rädern der Firma Leugger.
Am 8. bis 25. August 2009 ging
es mit Herz-Reisen in die Südsteiermark. Diese Ferienwoche wird für die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer unvergesslich sein.
Am 1. Advents-Sonntag war dann
auch schon wieder die Senioren-Weihnachtsfeier in Altnau, zusammen mit den
Katholiken! Der Gestaltung beider Konfessionen, dem Kinderchor „Gingko“,
sowie der klassischen Musik war nichts entgegen zu setzen. Nicht zu
vergessen: Speis und Trank waren ebenfalls super!
Sicher hat auch die Wandergruppe
unter der Leitung von Arno Walther wieder frohe Stunden erleben dürfen.
Auch der Mittagstisch einmal im
Monat im Martinshaus dürfte immer wieder Anklang finden. Wie viele Sterne
hat die Köchin?
Allen Beteiligten, Helfern und
Helferinnen sage ich ein herzliches Danke! Toll, dass es so super
funktioniert und hoffentlich so weiter geht! Vielen Dank.
Elisabeth Buschor
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Kirchenmusik, Archivbetreuung
Da unsere Kirche zur Zeit eine
Baustelle ist, und wir in der Katholischen Kirche zu Gast sein dürfen, haben
keine besondere kirchenmusikalische Veranstaltungen stattgefunden.
In der Berichtsperiode
bereicherte der Kirchenchor Altnau wie üblich in traditioneller Weise
Gottesdienste, unter der Leitung von Dirigent Ernst-Markus Büchi.
Der noch recht junge
Gingko-Jugendchor von einem guten Dutzend Primarschülern erfreute im
Martinshaus die Senioren an ihrem Adventsnachmittag durch frisch-fröhliche
Gesänge, unter der Leitung von Loyse Hemmeler, am Klavier begleitet von
Walter Keller.
Erfreulicherweise singen immer
mehr Kinder mit, von Landschlacht bis Rutishausen.
Walter Keller hat zusammen mit
Kirchgemeindepräsident Hansjörg Widmer vom vielfältigen historischen Schatz
des Archives Kenntnis genommen; die Dokumente sind in übersichtlicher Weise
abgelegt.
Walter Keller
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Statistik Versammlungen &
Sitzungen
In folgenden Versammlungen und
Sitzungen wurden die laufenden Geschäfte vorbereitet und behandelt.
|
Versammlungen |
|
|
Kirchgemeindeversammlung |
19.
April 2009 |
|
Ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung |
24.
Juni 2009 |
|
Sitzungen |
|
|
Kirchenvorsteherschaft (4 und 7) |
11 |
|
Aufsichtskommission (6 und 1) |
7 |
|
Baukommission |
14 |
|
Ressortsitzungen |
Diverse |
|