Jahresbericht
Evangelische Kirchgemeinde Altnau

2009

Bericht des Präsidenten
Bericht des Pfarrers

Ressortberichte:
Diakonie, Soziales & Erwachsenenbildung;Öf-fentlichkeitsarbeit
Unterhalt Liegenschaften, Friedhof; Anlässe
Kirche, Kind & Jugend
Ökumene und Mission
Senioren, Besuchsdienst
Kirchenmusik, Archivbetreuung
Statistik Versammlungen & Sitzungen

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Bild: Daniela Ebinger (www.fotovariation.ch)



Jahresberichte

Sehr geehrte Kirchbürgerinnen und Kirchbürger

Die Vorsteherschaft der Evangelischen Kirchgemeinde Altnau legt Ihnen die Berichte über ihre Tätigkeiten und Aktivitäten im vergangenen Jahr 2009 vor.

 

Bericht des Präsidenten

 

Allgemeines

 

Im Berichtsjahr hat sich in unserer Kirchgemeinde in den verschiedensten Bereichen viel verändert. An unserer Kirche, dem imposanten Wahrzeichen unserer Kirchgemeinde, wird mit grossem Aufwand das äussere Kleid und der Innenraum erneuert. In der Führung und Verwaltung unserer Gemeinde gab es markante Veränderungen, indem anfangs Sommer die gesamte Kirchenbehörde zurückgetreten ist. Unsere Kirchgemeinde kam wegen den offensichtlich bestandenen Problemen in der Zusammenarbeit zwischen Pfarrer und Behörde negativ in die Schlagzeilen. Dies war eine unerträgliche Situation und vor allem ungewohnt, weil in der Vergangenheit die Kirchenbehörde jeweils ein grosses Vertrauen der Kirchbürgerinnen und Kirchbürger geniessen konnte. Noch im Juni 2009 wurde an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung in Anwesenheit des Kirchenratspräsidenten Pfarrer Wilfried Bührer eine völlig neue Vorsteherschaft gewählt. Diese begann ihre Arbeit offiziell am 1. Oktober 2009.

Im April 2009 begannen die umfassenden Renovationsarbeiten an unserer Kirche. Diese Renovation wird im Herbst 2010 abgeschlossen sein. In dieser Zeit geniessen wir für unsere Gottesdienste und die anderen kirchlichen Handlungen Gastrecht in der katholischen Kirche Altnau. Wir haben uns in der Zwischenzeit an diese Veränderung gewöhnt und fühlen uns in diesem Gotteshaus recht wohl. Wir danken an dieser Stelle der katholischen Kirchgemeinde und insbesondere deren Behörde herzlich für ihr Entgegenkommen und das Mitbenützungsrecht ihrer Kirche während unserer Bauzeit.

Behördearbeit

Nach dem kollektiven Rücktritt der bisherigen Kirchenvorsteherschaft war es nicht leicht, innert der sehr kurz angesetzten Frist bis zum Wahltermin Personen zu finden, die bereit waren, die Arbeit und Verantwortung eines Behördemitgliedes zu übernehmen. An der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2009 wurden mit sehr guten Ergebnissen als neue Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft gewählt (in alphabetischer Reihenfolge):

-       Elisabeth Buschor-Sommer, Herrenhof,

-       Hans Eberhardt, Altnau,

-       Max Fritschi sen., Altnau,

-       Walter Keller, Herrenhof,

-       Rita Nägeli-Haeberlin, Landschlacht, auch als Kirchenpflegerin,

-       Brigitta Rilling-Wipf, Altnau,

-       Regula Weingart-Jufer, Landschlacht, und

-       Hansjörg Widmer, Altnau, als Präsident.

 

Im Interesse einer guten Sache und weil eine aktive, gut funktionierende Kirchgemeinde vielen Menschen zugute kommt, haben sich die neuen Vorsteherschaftsmitglieder zur Übernahme dieser Aufgaben bereit erklärt. Diese Verpflichtungen werden nicht nur zusätzliche Arbeit, sondern auch eine gewisse Befriedigung bringen.

Schon kurz nach den Wahlen hatte die neugewählte Behörde die Vorbereitungsarbeiten für die Übernahme der Amtsgeschäfte aufzunehmen. Da für alle die Arbeit in einer Kirchenbehörde neu ist, erfordert die Einarbeitungszeit einen grösseren Aufwand; sie ist aber umso spannender. Eine Sitzung fand in Anwesenheit des Kirchenratspräsidenten Pfarrer Wilfried Bührer statt, an der grundsätzliche Fragen über die Behördenarbeit in einer Kirchgemeinde besprochen wurden. Die neue Behörde fand schnell zusammen; sie nahm ihre Arbeit engagiert und in einem guten Geist auf. Die Mitarbeit bereitet auch Freude.

Als erste Arbeiten standen die Konstituierung, die neue Zusammensetzung der bestehenden Baukommission, Personalentscheide und insbesondere die Einarbeitung in die neuen Aufgaben an. Es musste im wesentlichen den folgenden Fragen nachgegangen werden: Wer macht was in unserer Gemeinde? Was sind unsere Aufgaben und Kompetenzen? Welche Anlässe finden regelmässig statt? Dabei konnte erfreut festgestellt werden, dass in unserer Kirchgemeinde recht viele verschiedene Veranstaltungen ihren festen Platz haben. Eine aktive Gemeinde lebt von vielen Personen, die alle oft auch ohne grosse Beachtung irgendwo anpacken und mithelfen. Ohne diese vielen selbstlosen Einsätze wäre ein aktives Gemeindeleben nicht möglich.

Im weiteren waren Aussprachen und Beschlüsse nötig, welche Gemeindeleben und –arbeit betrafen; aber auch über Angelegenheiten, welche in der Vergangenheit zu Problemen führten.

Die zurückgetretenen Behördemitglieder gewährleisteten gut vorbereitete Übergaben ihrer Ressorts an ihre Nachfolger. Dies wurde von unserer Behörde sehr geschätzt und erleichtete den Einstieg in die neuen Aufgaben. An dieser Stelle sprechen wir als jetzt im Amt stehende Vorsteherschaft allen zurückgetretenen Behördemitgliedern für ihre meist während vielen Jahren geleistete Arbeit für unsere Kirchgemeinde, sowie für die gute Amtsübergabe nochmals den besten Dank aus.

Über die Aktivitäten in den verschiedenen Ressorts in der Zeit ab 1. Oktober 2009 geben die nachfolgenden Berichte der Verantwortlichen dieser Teilbereiche Auskunft.

Personelles

Yvonne Liechti kündigte ihre Teilzeitstelle als Sekretärin unserer Kirchgemeinde auf den 30. September 2009. Nach der Ausschreibung dieser Neubesetzung wählte unsere Behörde Manuela Henry aus Altnau als Nachfolgerin. Wir danken Yvonne Liechti für ihre während mehreren Jahren geleistete, zuverlässige, engagierte Arbeit und für das Einarbeiten ihrer Nachfolgerin. Manuela Henry begrüssen wir in unserem Team und wünschen ihr viel Freude und Befriedigung bei ihrer Arbeit für unsere Gemeinde.

Franziska Früh hat ihre Anstellung als zweite Stellvertreterin der Mesmerin per 30. August 2009 gekündigt. Auch ihr danken wir bei dieser Gelegenheit nochmals für ihre Arbeit zum Wohle unserer Kirchgemeinde bestens.

Ruth Ehrbar wünschte, als erste Mesmer-Stellvertreterin per 30. November 2009 etwas entlastet zu werden. Sie amtet seither als zweite Aushilfe. Als erste Stellvertreterin wurde neu Bettina Pfiffner-Dankert, Altnau, gewählt. Wir danken Bettina Pfiffner herzlich für die Übernahme dieser Aufgabe und wünschen ihr viel Zufriedenheit bei der Erfüllung ihrer Aufgabe.

Die Arbeit als Aussenmesmer rund um unsere Kirchenanlage versah während vielen Jahren Ernst Weber. Aus gesundheitlichen Gründen musste er im vergangenen Herbst diese Aufgabe beenden. Ernst Weber verdient unseren herzlichen Dank für seinen grossen Einsatz während mehreren Jahren. Unsere Mesmerin Antoinette Gauler hat sich bereit erklärt, die bisher von Ernst Weber geleistete Arbeit zusätzlich zu übernehmen.

Dank

Zum Abschluss meines Berichtes darf ich verdienten Dank aussprechen. Ich danke in erster Linie unserem Pfarrer Guido Hemmeler herzlich für seine grosse, vielfältige und anspruchsvolle Arbeit in unserer Kirchgemeinde. Als Seelsorger und in der Verkündigung des Evangeliums bemüht er sich stets, den verschiedenen Erwartungen der Mitglieder unserer Kirchgemeinde gerecht zu werden. Auch seiner Ehegattin Loyse Hemmeler danke ich bestens für ihre Mitarbeit und die Unterstützung unseres Gemeindepfarrers in seinem Wirken.

Unseren Mesmerinnen, Organisten, Katechetinnen ein herzliches Dankeschön für ihre grosse, wertvolle Tätigkeit. Den vielen Helferinnen und Helfern an den verschiedenen Anlässen und allen andern, in irgendeiner Weise für unsere Institution tätigen Personen gebührt ebenfalls mein bester Dank für die immer wieder uneigennützig geleisteten Dienste, welche stets den verschiedenen Menschen unserer Gemeinde zu Gute kommen.

Was wäre eine Kirchgemeinde ohne Musik und Gesang? Wir sind froh und dankbar, dass wir in unserer Gemeinde seit bald 100 Jahren auf einen Kirchenchor zählen können, der Gottesdienste und andere Anlässe mit seinen Auftritten bereichert. Vor kürzerer Zeit ist dank der Initiative von Loyse Hemmeler der Kinderchor „Gingko“ entstanden, der inzwischen auch die ersten Auftritte erfolgreich bewältigt hat. Dieser Chor ist eine schöne, wertvolle Bereicherung unseres Gemeindelebens. Ich danke der Leiterin und dem Leiter, sowie allen Sängerinnen und Sängern dieser Chöre für ihren Einsatz und ihr positives Wirken.

Schliesslich danke ich den Behördemitgliedern herzlich für ihre engagierte, vertrauensvolle und angenehme Mitarbeit. Es war beeindruckend, mitzuerleben, wie alle mit grossem Einsatz die neue Aufgabe angenommen haben und sich bemühten, darin schnell Fuss zu fassen.

Ihnen, liebe Kirchbürgerinnen und Kirchbürger, spreche ich meinen herzlichen Dank aus für Ihr Vertrauen gegenüber unserer Behörde und Ihre Unterstützung der Anliegen unserer Kirchgemeinde.

Hansjörg Widmer

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Bericht des Pfarrers

Sicher werden meine Familie und ich das Jahr 2009 nicht so leicht vergessen – dazu war es mit den beiden Kirchgemeindeversammlungen und den dazu verfassten vielen Zeitungsartikeln auch zu aussergewöhnlich. Aber wichtig ist für uns nach diesem Jahr, dass es gut vorüberging und wir wirklich dafür dankbar sind, dass sich innerhalb kürzester Zeit eine neue Kirchenvorsteherschaft finden liess, die bereit war, die Aufgabe der zurückgetretenen Behörde  zu übernehmen. Ich weiss, das Wort „dankbar“ tönt zu abgedroschen, aber die Aussage stimmt nun einmal. Viel liesse sich sonst hierzu noch sagen – aber das wäre wahrscheinlich gar nicht gut. Die Arbeit in einer Kirchgemeinde muss erledigt werden, der Unterricht muss laufen, Besuche müssen gemacht werden, die Gottesdienste sollen tröstend, aufbauend und gut sein – und das ist erst einmal entscheidend. Und was an Unverständnis und Traurigkeit bei der einen oder anderen Person vorhanden sein mag, klärt sich vielleicht im Laufe der Zeit, sieht man irgendwann einmal in einem ganz anderen Licht.

So war es also ein gutes und arbeitsreiches Jahr, dieses Jahr 2009. Mit vielen Höhepunkten und mit vielen Menschen, die sich helfend in die Arbeit mit ihrer Kreativität und ihren Ideen eingebracht haben. Völlig neu war für mich seit Beginn des neuen Jahres die redak-tionelle Arbeit an der Gemeindeseite von unserem Kirchenboten. Das ist natürlich erklärungsbedürftig. An der eigenen Gemeindeseite zu arbeiten ist für mich schon seit Jahren eine bekannte Tätigkeit, in den beiden Gemeinden, in denen ich zuvor tätig war, hatte ich das ja immer wieder gemacht und dementsprechend oft die Gemeindeseite zur Druckerei gebracht. Neu war für mich allerdings nun hier, dass diese Arbeit mit einem speziellen Computer-Programm online zu geschehen hatte. Und hierbei war ich wirklich alles andere als ein Insider und Könner. Und fühlte mich auch dementsprechend ins kalte Wasser geworfen. Und da einige meiner Kollegen in der Nachbarschaft diese Arbeit nicht machen, sondern delegieren können, hatte ich mit dieser Aufgabenstellung wirklich so meine Mühe. Mit Hilfe meiner Tochter Noëmie und Regula Weingart wuchs ich nicht nur in diese Arbeit hinein, sondern fand auch meinen grossen Spass daran. Und kann zumindest heute Jugendliche etwas besser verstehen, die kaum mehr vom Bildschirm wegzubringen sind…

Seit dem März findet nun auch jeden Monat (ausser in den Sommerferien) einmal  monatlich an einem Freitag ein Werktags-Kurzgottesdienst in der St. Leonhardskapelle in Landschlacht statt. Ich habe grosse Freude an dieser Feier und auch den Eindruck, dass sie „ankommt“; die Einladung an die Gottesdienstbesucher, sich im Anschluss an die Feier zum Kuchen-Essen ins Café Manau zu begeben, entwickelt sich dabei auch zu einem richtigen „Hit“. Diese Art, so gemütlich Gemeinschaft zu erleben, finde ich wirklich gut. In Landschlacht wie in Altnau sind wir auf das Entgegenkommen der katholischen Kirchgemeinde angewiesen, finden doch wegen der Renovation unserer Kirche seit dem April die meisten unserer Gottesdienste nun in der katholischen Kirche Altnau statt. Wir haben uns wohl alle daran gewöhnt, aber können eigentlich gegenüber der katholischen Kirchgemeinde gar nicht genügend dankbar sein für deren Entgegenkommen. Dieses gelebte Miteinander und Füreinander ist grossartig, mag uns da noch so sehr das eine oder andere päpstliche Wort irritieren!

Einige unserer Kirchenbürger habe ich im Sommer auch als ausgezeichnete Gastgeber erlebt, als wir Ende Juli/ Anfang August Besuch aus der Kirchgemeinde Könnern (Ostdeutschland) erhielten. Dieser Besuch war ja der Gegenbesuch einer Gemeindegruppe, da wir ja zuvor im Herbst 2008 in einer Gemeindeferienwoche mit Personen auch aus unserer Kirchgemeinde Ostdeutschland entdeckten. Der Gedankenaustausch, die Gottesdienste, das gemeinsame Essen – all das war sicher nicht nur für mich, sondern für viele Menschen aus unserer Kirchgemeinde befriedigend und eine Horizonterweiterung. So macht das Kennenlernen von Protestanten aus anderen Gegenden Freude! Und wieder war die Zusammenarbeit mit meinem Pfarrkollegen Christian Herbst von Kesswil-Dozwil-Uttwil mehr als nur angenehm. Auch mit der Kirchgemeinde Güttingen ergaben sich nun engere Kontakte, da auch unser Kinderchor zur Gestaltung eines Familiengottesdienstes dorthin eingeladen wurde.

Viele Besuche, intensiver Unterricht, eine schöne Konfirmationsfeier, berührende Familiengottesdienste, eine schöne Seniorenferienwoche in der Steiermark und vieles mehr prägten mein Leben und auch das meiner Familie im Jahr 2009; so sind mir und meiner Frau – die mit Leidenschaft unseren Kinderchor „Gingko“ leitet – immer wieder klar geworden: Ohne die vielen Hinweise und Hilfestellungen von Menschen aus unserer Kirchge-meinde hätten wir unsere Arbeit nicht machen können. So aber sind wir mehr als nur  gerne in Altnau!

Pfarrer Guido Hemmeler

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Ressortberichte

 

Diakonie, Soziales und Erwachsenenbildung
Öffentlichkeitsarbeit

Der Gesprächskreis trifft sich jede zweite Woche und der Meditative Kreistanz findet regelmässig einmal pro Monat statt.

Im August und Oktober wurde je ein Artikel über die neue Kirchenvorsteherschaft und organisatorische Neuerungen im Lokalanzeiger veröffentlicht.

Im November wurde über die Kirchenrenovation ein Artikel in der Presse veranlasst.

Hans Eberhardt

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Unterhalt Liegenschaften, Friedhof
Anlässe

1.Oktober 2009: Ab diesem Datum haben wir unsere Ressorts übernommen und schon war Eile angesagt und zwar mit dem Gemeinschafts-Grab.

Das Grabfeld musste erweitert und an Stelle der bestehenden Thuja-Hecke eine neue Mauer erstellt werden.

Das alles wurde noch vor Ende 2009 mit den Firmen Häberlin + Fenners, Altnau, und Beat Suter, Altnau, bewerkstelligt. Somit können jetzt die neuen Beschriftungs-Tafeln von der Firma Felix Hotz, Weinfelden, montiert werden.

Die Bepflanzung des Gemeinschafts-Grabes erfolgt erst im Frühjahr 2010.

An und in der Kirche laufen die Arbeiten zügig voran. Hier kann ich in der Baukommission hoffentlich einiges Positives einbringen.

Im Pfarrhaus konnte ich einen ersten Augenschein nehmen und mir ein Bild machen. Die Treppe zum ersten Stock benötigt einen Zimmermann, denn der obere Teil der Treppe gibt nach und quitscht. In einem Zimmer im ersten Stock musste der Teppichboden ersetzt werden.

Die Heizung wurde vom Fachmann Robert Egger, Altnau, überprüft; sie läuft wieder fast wie neu.

Ich werde mich weiter um alles Anstehende kümmern und bedanke mich.

Max Fritschi sen.

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Kirche, Kind und Jugend

Das Angebot in unserer Kirchgemeinde für die kleinen Kinder (ca 3-6 Jährige) heisst Chinderchile. Zu den 30-minütigen Feiern in der Kirche kommen die Kinder in Begleitung eines Erwachsenen. Die Kleinen freuen sich und sind mit Begeisterung dabei, sei’s beim  Geschichtenerzählen, Basteln, Singen und Beten.

Die Kinderhüeti, die wir jeden 1. Sonntag im Monat während des Gottesdienstes anbieten, wird leider noch nicht sehr genutzt. Kinder jeden Alters sind herzlich willkommen.

Für die älteren Kinder bis zur 4. Klasse ist der Kolibri gedacht. In den Stunden an den Sonntagen, bzw. 1x im Monat am Samstag im Pfarrhaussaal hören die Kinder Geschichten, singen, beten und basteln etwas zum Thema. An der Weihnachtsfeier haben alle freudig das eingeübte Krippenspiel gezeigt. Auch wenn es wenig „Schauspieler“ hatte, war es für die Kinder und auch Erwachsenen ein gelungener Gottesdienst. Im Frühling bietet sich mit dem Familien Zmorge ein schöner Anlass an, und auch beim Schuljahrabschluss an der Grillstelle beim Moggenweiher liessen es sich alle Kinder und Eltern schmecken.

Der Gingko Kinderchor besteht nun schon das zweite Jahr und die Primarschulkinder üben fleissig und mit Freude einmal in der Woche auf all die Auftritte. Sie erfreuten ihre Zuhörer an der Senioren Weihnachtsfeier und in verschiedenen  Gottesdiensten.

Für die Circle Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse  besteht wie immer ein tolles Freizeitangebot einmal im Monat am Samstagnachmittag.

Der Religionsunterricht in unserer Kirchgemeinde wird in der Mittel- und Oberstufe von verschiedenen Katecheten und Pfarrern erteilt.

Die Jugendgottesdienste werden von Pfarrer Guido Hemmeler als „Classic“ am Sonntagmorgen in der Kirche oder als „Time out“ am Samstag im Pfarrhaussaal angeboten.

Da unsere Kirche am Sonntag, 3. Mai 2009 schon in der Renovation stand, fand der Konfirmations- Gottesdienst mit 17 Jugendlichen, 12 Jungen und 5 Mädchen, in der Kirche Langrickenbach statt.

Wir danken allen Leiterteams ganz herzlich für ihre grossartige Arbeit.

Weiterhin viel Freude und Gottes Segen im Schaffen mit unseren Kindern.

Regula Weingart

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Ökumene und Mission

Mit grosser Freude habe ich die Arbeit als Kirchenvorsteherin angetreten. Anfangs war alles neu für mich, doch ich habe mich bereits gut in meine Arbeit eingelebt. Ich freue mich, die Arbeit vom Suppenzmittag, die Unterstützung für unser Brot für alle-Projekt (Spital Baku, Ghana) weiter zu führen.

Mit der Übernahme meines Ressorts in der Kirchenvorsteherschaft habe ich ebenfalls die Aufgabe übernommen, jeden Monat den Kirchenboten für den Versand fertig zu stellen.

Eine weitere Herausforderung für mich war es, den Frauenzmorgen für das Winterhalbjahr 2009/2010 zu planen/organisieren.

Brigitta Rilling

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Senioren, Besuchsdienst

Am 16. Januar 2009 fand im Restaurant Kreuzstrasse, Zuben, wieder der traditionelle Altersnachmittag mit Pfarrer Guido Hemmeler statt. Peter Eggenberger erzählte Kurzgeschichten und wie schon in den letzten Jahren sorgten Lore Dieth, Trudy Felber und Ruth Baldi für den musikalischen Beitrag.

Der Altersnachmittag vom 10. Februar 2009 im Café Manau, Landschlacht, war ebenfalls sehr gut besucht. Pfarrer Christian Herbst erzählte von seinen Jugendjahren in der DDR. Wie könnte es anders sein, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren hell begeistert.

Ein riesiger Erfolg, ausser lautem „Magenknurren“ am Mittag, war am 1. Juli 2009 der Seniorenausflug zum Titisee, natürlich auf sicheren Rädern der Firma Leugger.

Am 8. bis 25. August 2009 ging es mit Herz-Reisen in die Südsteiermark. Diese Ferienwoche wird für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unvergesslich sein.

Am 1. Advents-Sonntag war dann auch schon wieder die Senioren-Weihnachtsfeier in Altnau, zusammen mit den Katholiken! Der Gestaltung beider Konfessionen, dem Kinderchor „Gingko“, sowie der klassischen Musik war nichts entgegen zu setzen. Nicht zu vergessen: Speis und Trank waren ebenfalls super!

Sicher hat auch die Wandergruppe unter der Leitung von Arno Walther wieder frohe Stunden erleben dürfen.

Auch der Mittagstisch einmal im Monat im Martinshaus dürfte immer wieder Anklang finden. Wie viele Sterne hat die Köchin?

Allen Beteiligten, Helfern und Helferinnen sage ich ein herzliches Danke! Toll, dass es so super funktioniert und hoffentlich so weiter geht! Vielen Dank.

Elisabeth Buschor

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Kirchenmusik, Archivbetreuung

Da unsere Kirche zur Zeit eine Baustelle ist, und wir in der Katholischen Kirche zu Gast sein dürfen, haben keine besondere kirchenmusikalische Veranstaltungen stattgefunden.

In der Berichtsperiode bereicherte der Kirchenchor Altnau wie üblich in traditioneller Weise Gottesdienste, unter der Leitung von Dirigent Ernst-Markus Büchi.

Der noch recht junge Gingko-Jugendchor von einem guten Dutzend Primarschülern erfreute im Martinshaus die Senioren an ihrem Adventsnachmittag durch frisch-fröhliche Gesänge, unter der Leitung von Loyse Hemmeler, am Klavier begleitet von Walter Keller.

Erfreulicherweise singen immer mehr Kinder mit, von Landschlacht bis Rutishausen.

Walter Keller hat zusammen mit Kirchgemeindepräsident Hansjörg Widmer vom vielfältigen historischen Schatz des Archives Kenntnis genommen; die Dokumente sind in übersichtlicher Weise abgelegt.

Walter Keller

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Statistik Versammlungen & Sitzungen

In folgenden Versammlungen und Sitzungen wurden die laufenden Geschäfte vorbereitet und behandelt.

Versammlungen

 

Kirchgemeindeversammlung

19. April 2009

Ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung

24. Juni 2009

Sitzungen

 

Kirchenvorsteherschaft (4 und 7)

11

Aufsichtskommission (6 und 1)

7

Baukommission

14

Ressortsitzungen

Diverse

 

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